«Strom in Salz speichern: Geht das?»
- 13. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Während in den vergangenen Jahren vor allem Lithium-Batterien den Markt dominierten, entwickelt sich heute eine neue Generation von Energiespeichern: Natrium-Ionen-Batterien, oft auch als Salzspeicher bezeichnet. Sie könnten die Art und Weise, wie Solarstrom gespeichert wird, nachhaltig verändern.

Nachhaltige und unabhängigere Technologie
Der entscheidende Unterschied liegt im verwendeten Rohstoff. Anstelle von Lithium wird Natrium eingesetzt – eines der weltweit häufigsten Elemente und vielen Menschen als Bestandteil von Kochsalz bekannt. Dadurch lassen sich wertvolle und teilweise knappe Rohstoffe wie seltene Erden weitgehend vermeiden. Das macht diese Technologie nachhaltiger und reduziert zusätzlich die Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten.
Lange Lebensdauer und Zuverlässigkeit bei tiefen Temperaturen
Auch bei der Lebensdauer überzeugen moderne Salzspeicher. Je nach Ausführung erreichen sie mehr als 10‘000 Lade- und Entladezyklen. Das entspricht bei normalem Betrieb einer Nutzungsdauer von weit über zwanzig Jahren, und zwar bei unverändert hoher Leistungsfähigkeit.
Ein weiterer Vorteil zeigt sich bei kalten Wintern. Natrium-Ionen-Speicher arbeiten auch bei tiefen Temperaturen zuverlässig und können selbst bei Frost eingesetzt werden. Dadurch eignen sie sich auch hervorragend für Ausseninstallationen oder unbeheizte Technikräume.
Salzspeicher in der Region
In den Regionen Zürichsee-Linth und im Zürcher Oberland hat die Adrian Mettler AG bereits mehrere Salzspeicher in Betrieb genommen. Unsere langjähige Erfahrung und Kompetenz mit Speicherlösungen sind ausgezeichnete Mehrwerte, die vor allem bei der Installation, beim Energiemanagement und bei der Regelung der Batteriezellen zum Tragen kommen.
Für Privatpersonen, Gewerbe und landwirtschaftliche Betriebe bedeutet dies: Solarstrom kann künftig nicht nur produziert, sondern auch besonders nachhaltig gespeichert werden.

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