Wärmepumpen: Erneuerbare Energien effizient nutzen

Längst hat sich die Wärmepumpe als emissionsarme, effiziente und umweltschonende Heiztechnik etabliert. Darum wird eine Wärmepumpe in fast jedem Neubau zumindest in Betracht gezogen.



Wir leben in turbulenten Zeiten. Ganz Europa redet von der Energiewende. Doch ob und wann sie zur Tatsache wird, ist mehr oder weniger ungewiss: Was jedoch zurzeit jeder Haushalt eindrücklich zu spüren kriegt, sind stark volatile Energiepreise. Da ist es gut zu wissen, dass mit Wärmepumpen eine echte Alternative zur Verfügung steht. Denn Wärmepumpen zeichnen sich nicht nur durch einen bis zu 90% geringeren CO2-Ausstoss aus, sie sind auch äussert betriebssicher, langlebig und nahezu wartungsfrei. Dabei unterscheiden wir verschiede Arten von Wärmepumpen – welche die passende ist, wissen die Fachleute. Mit unserem Know-how beraten wir Interessierte und führen Projekte sicher zum Erfolg.


Auf die Richtige kommt es an

Für kleine Grundstücke eignen sich oft Luft-Wasser-Wärmepumpen am besten, grosse Grundstücke bieten genügend Platz für Erd- oder Grundwasserwärmepumpen. Doch betrachten wir das in der Schweiz am häufigsten genutzte System, die Luft-Wasser-Wärmepumpe, etwas genauer.


Luft steht überall uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung, zudem ist die Installation relativ kostengünstig. Die Aussenluft wird mithilfe eines Ansaugventilators über einen Luftkanal zum Verdampfer befördert. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe eignet sich besonders gut im Neubau, im Zuge einer Modernisierung oder für den Austausch des bestehenden Heizsystems.


Wie funktioniert eine Wärmepumpe überhaupt?

Wir kennen das Prinzip bestens aus dem Alltag: Denn es funktioniert wie beim Kühlschrank – einfach umgekehrt. Statt dass dem Innenraum Wärme entzogen wird, um zu kühlen, entzieht die Wärmepumpe der Umwelt Wärme, um zu heizen. Dabei kann die Wärmepumpe verschiedene Wärmequellen nutzen: die Umgebungsluft, das Erdreich und das Grundwasser – seltener auch Seen oder Flüsse. Da diese Temperaturen jedoch zu tief sind für die Beheizung oder Warmwasseraufbereitung bedient sich die Wärmepumpe eines thermodynamischen Prozesses. Kurz gesagt, zirkuliert in der Wärmepumpe eine Kältemittelflüssigkeit, welche komprimiert wird, sich dadurch erhitzt, verdampft, Wärme an das Wasser im Heizsystem abgibt und sich wieder verflüssigt. Nach dem Abkühlen ist die Flüssigkeit bereit von neuem Wärme aufzunehmen und der Kreislauf beginnt von vorne. Die für den Betrieb der Wärmepumpe benötigte Energie ist elektrischer Strom. Wird diese über eine Photovoltaikanlage produziert, heizen Wärmepumpen energetisch zu 100% autark.


Die Vorteile liegen auf der Hand

Nicht nur ökologische Überlegungen, sondern auch finanzielle Aspekte sprechen für den Einbau einer Wärmepumpe. Denn die Energieträger Luft, Wasser und Erdreich sind nahezu unerschöpflich und kostenlos. Mehr noch: Wer sich für den Einbau eine Wärmepumpe entschliesst, kann auf diverse Förderprogramme von Bund, Kantonen und Gemeinden zählen. Selbst einige Energieversorger bieten gar zusätzliche Fördergelder und vergünstigte Stromtarife an.


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Quelle: e-tec, Online-Magazin für Elektro- und Kommunikationstechnik, Schweizerische Elektro-Einkaufs-Vereinigung, eev Genossenschaft